Herner Truck-Sperre: H2K Security + Services sicherte heimisches Volksfest

 

Es ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen in Herne – das Nightlight-Dinner mit City-Fest. Auch in diesem Jahr trafen sich wieder viele Herner Bürgerinnen und Bürger, um an der 750 Meter langen Tafel die gastronomischen und kulturellen Angebote zu genießen. Am letzten Wochenende im August verwandelte sich der Boulevard an der Bahnhofstraße wieder zur Kulturmeile. Dezent im Hintergrund sorgte das Unternehmen »H2K Security + Services« von Donnerstag bis Sonntag mit einer Event- und Nachtbewachung dafür, dass es um den Robert-Brauner-Platz ruhig geblieben ist. Auch die Zuwegungen wurde geregelt. Dabei konnten Swen Grübner (Einsatzleiter) und seine Mitarbeiter erstmalig auch auf die neuen Herner Truck-Sperren nutzen.

Per Jaeger vom Kulturbüro der Stadt Herne (l.) zeigte den H2K-Mitarbeitern die ordnungsgemäße Anwendung der Herner Truck-Sperren.

„Einsatz vor Ort“ so lautete das Motto des Sicherheitsdienstleisters »H2K Security + Services« am vergangenen Wochenende. Das Unternehmen von der Bebelstraße hat nicht nur eine Expertise in der Sicherung von Shoppingcentern, auch übernimmt H2K die Bewachung von Einrichtungen oder die Sicherung von besonderen Volksfesten. In diesem Jahr war H2K für das Kulturbüro der Stadt Herne im Einsatz. Im Rahmen des erweiterten Sicherheitskonzeptes galt es die Zuwegung des Nightlight-Dinners und des City-Fests mit so genannten »Herner Truck Sperren« (HTS) zu verhindern.

Hierzu erfuhr das H2K-Team eigens am Freitagnachmittag eine technische Einweisung vor Ort. Per Jaeger, zuständiger Techniker des Kulturbüros, hob vorab die besonderen Eigenschaften dieser in Herne entwickelten Neuheit hervor und zeigte die einfache Bedienung der als Innovation im Bereich mobilen Einsatzsperren geltenden Elemente. „Das Besondere ist die Flexibilität, der einfache Aufbau und die Möglichkeit, Straßen und Wege sehr schnell zu sperren und schnell wieder für Rettungskräfte frei und befahrbar zu machen.“ Die Geräte kippen bei Aufprall sofort nach vorne, die Energie wird in den Boden abgeleitet und das Fahrzeug wird angehoben. Dabei verkeilt sich die Sperre im Unterboden des angreifenden Fahrzeugs und stoppt es.

Die Herner Truck-Sperren sind eine Erfindung aus Herne. Das H2K-Team sicherte mit diesen Elementen das Nightlight-Dinner und City-Fest in Herne (2018).

„Alle unserer vor Ort im Einsatz aktiven Mitarbeiter konnten lernen diese Sperren zu bedienen“, berichtet Swen Grübner. Im Bedarfsfall muss jeder Sicherheitsmitarbeiter wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Dabei seien die Sperren schneller und flexibler einsetzbar als andere Barrieren, wie etwa Wassertanks, Container oder Betonquader so der Einsatzleiter. „Die Sperre ist mit einem einfachen Hebel-Werkzeug umsetzbar. Dafür wird nicht mehr als eine Person benötigt“, so Jaeger. „In Herne haben wir Sperren bis zu 13 Meter im Einsatz. Es sind auch längere Reihen zu bauen. Zudem kann die HTS auch voreinander verkettet werden, was den Widerstandgrad enorm erhöht.“ Die Stadt Herne verfügt hier bereits über erste Erfahrungswerte. „Erstmalig wurden die Herner Truck Sperren im Rahmen der Wanner Mondnächte und der diesjährigen Cranger Kirmes eingesetzt“, berichtet Holger Wennrich, Geschäftsführer von Stadtmarketing Herne. „Wir haben bereits Anfragen anderer Kommunen, die natürlich dieselben Probleme im Zusammenhang mit Großveranstaltungen zu bearbeiten haben wie wir.“

Am letzten August-Wochenende waren die Herner Truck Sperren in Herne im Einsatz. Die Besucher des Nightlight-Dinners und des City-Stadtfestes bekamen die technischen Abläufe nicht mit, auch weil H2K eine besondere Ausrichtung verfolgt. „Für uns ist es wichtig, dass wir im Einsatz so unsichtbar wie möglich sind“, erklärt Grübner. Am Samstag schloss das Cityfest mit einem knapp sechsstündigen Live-Programm. Jeweils gegen Ende der beiden Veranstaltungstage mussten die H2K-Mitarbeiter dann doch „Hand anlegen“, galt es doch, die Sperren beiseite zu ziehen um die Besucher des traditionsreichen Herner Festes ohne Stolperfallen in ein schönes Wochenende gehen zu lassen. Das Fest lief ohne Zwischenfälle ab so dass die Besucher die Stadtmitte mit dem Gefühl verlassen konnten, sicher beschützt gewesen zu sein.

Einweisung des Teams vor Ort.