„Gemeinsam stark“: drei Partner sichern Akten und Wertgegenstände auf dem Hiberna-Gelände

 

Seit wenigen Tagen ist auf der Linie 311 und 362 in Herne ein ganz besonderes und auffälliges Verkehrsmittel unterwegs. Der 18 Meter lange Gelenkbus der Straßenbahn Herne-Castrop-Rauxel (HCR) kündigt die Partnerschaft von gleich drei Unternehmen der Stadt an, die in naher Zukunft auf dem Hiberna-Gelände ein großes Projekt in Angriff nehmen werden. In einem neu entstehenden Gebäude wird nicht nur ein Aktenvernichtungszentrum entstehen, sondern auch ein größerer Tresorraum mit Schießfächern. Die Unternehmen »Gockeln Aktenvernichtung« (GAV), »H2K Security + Services« sowie die »SIGNAL IDUNA Generalagentur Markus Rohmann« agieren gemeinsam als starke Partner, um für Unternehmen aus der Region, für private Anleger sowie für Bürgerinnen und Bürger des Ruhrgebiets eine echte Alternative bei der Vernichtung von Akten und Daten oder aber zur Sicherung von Wertgegenständen zu sein.

Drei starke Partner für ein neues Projekt auf dem Hiberna-Gelände. Fritz Pascher, Karl-Heinz Gockeln (beide GAV), Markus Rohmann (SIGNAL IDUNA) sowie Heiko Kurzawa und Holger Krenz (H2K Security + Services).

Die Grundidee hinter dem Projekt fasst Ideengeber und Initiator Karl-Heinz Gockeln jun. wie folgt zusammen: „Zunächst sollte auf dem 6.000 Quadratmeter großen Hiberna-Gelände ein großes Kompetenzzentrum für eine sichere Aktenvernichtung samt Verwaltung entstehen. Ein größerer Tresorraum mit Schließfachanlagen sollte angeschlossen sein. Doch damit waren unsere Überlegungen noch nicht abgeschlossen“, erklärt der Unternehmer, der mit der GAV die ordnungsgemäße Vernichtung von wichtigen Dokumenten und Datenträgern sicherstellen wird. „Immer mehr Banken und Sparkassen schließen ihre Filialen. Die Bürgerinnen und Bürger haben heute nur noch wenig Möglichkeiten, ihre Wertgegenstände sicher zu deponieren“, erklärt der 48-Jährige. Kurzerhand ließ er den Gedanken zu, nicht nur Tresorräume für Firmen und Privatpersonen anzubieten, sondern beispielsweise auch Sportschützen oder Jägern für den Zeitraum eines Urlaubs die Möglichkeit zu geben, ihre Ausrüstung sicher aufzubewahren. Nun war der Zeitpunkt gekommen, sich weiterer Kompetenz innerhalb der Stadtgrenzen zu bedienen.

„Die Sicherung des riesigen Geländes, der Tresorräume und deren Inhalte muss zu 100 Prozent gewährleistet sein. So sind wir umgehend mit dem Sicherheitsexperten unserer Stadt, H2K Security + Services, in Kontakt getreten“, berichtet Gockeln. Holger Krenz und Heiko Kurzawa, beide Geschäftsführer des Sicherheitsdienstleisters, konnten sich vorstellen, diese Aufgabe mit ihrem Team zu übernehmen. „Uns reizte zum einen dieses neue und innovative Projekt, das in dieser Form im Ruhrgebiet bislang einzigartig sein dürfte. Auch reifte bei uns die Idee, in dem neu entstehenden Gebäude mit unserem Unternehmen ansässig zu sein“, blickt Krenz zurück. „Ein zukunftsweisendes Projekt“ ist es auch für Heiko Kurzawa. H2K feiert in diesem Jahr das fünfjährige Bestehen und sieht diesen Schritt als einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.

Die durchdachte Strategie des Projektes komplettiert der dritte Partner, der in Herne ebenfalls kein Unbekannter ist. Hierbei fand Gockeln in der SIGNAL IDUNA Generalagentur Markus Rohmann einen weiteren, dritten Experten. „Grundsätzlich werden alle Schließfächer mit einer Pauschalsumme versichert“, erklärt Gockeln. Wer jedoch seine Wertgegenstände aus persönlichen Gründen höher versichern möchte, habe hierzu an Ort und Stelle gleich die Gelegenheit. „Uns ist es möglich, in den persönlichen Gesprächen mit Firmenverantwortlichen oder Privatpersonen die eingelagerten Wertgegenstände individuell zusätzlich abzusichern“, erklärt Markus Rohmann, Inhaber der SIGNAL IDUNA Generalagentur, die bislang an der Wilhelmstraße in Herne zu finden ist.

Wann der offizielle Startschuss der ersten Baumaßnahmen sein wird, wollen alle an dem Projekt beteiligten Unternehmer zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Doch bis es soweit ist, werden die Bürgerinnen und Bürger in Herne und Umgebung durch die „rollende Werbefläche“ der HCR auf die Partnerschaft der drei Unternehmen aufmerksam gemacht. Der Bus der neuesten Generation (Baujahr 2016) bietet Platz für bis zu 150 Personen und ist etwa 300 PS-stark. „Ein starkes Gefährt für drei richtig starke Partner“, bringt es Karl-Heinz-Gockeln bei der gemeinsamen Busbegehung zusammenfassend auf den Punkt.

 Auch für die beiden H2K-Geschäftsführer ist dieser Schritt ein weiterer Meilenstein in der noch jungen fünfjährigen Unternehmensgeschichte.