100 neue Stellen zu vergeben – Goldener Pin für Heiko Kurzawa

 

100 neue Arbeitsplätze hat H2K Security + Services ab sofort zu vergeben. Dieses ist für die Stadt Herne bislang einmalig. Noch nie hat ein Arbeitgeber an einem Tag mit so einer Botschaft überrascht. Ein Grund für den obersten Bürger der Stadt Herne, Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, ins Rathaus Herne einzuladen und Heiko Kurzawa, Geschäftsführer H2K, den goldenen Pin der Stadt Herne zu überreichen.

Hohe Auszeichnung: Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne, zeichnet Heiko Kurzawa mit dem goldenen Pin aus. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne

Als „Geschenk für die Stadt Herne“ bezeichnete Dr. Dudda die frohe Kunde, die H2K-Geschäftsführer Heiko Kurzawa bereits vor wenigen Tagen sowohl an die Stadt Herne, aber auch an das Jobcenter kommunizieren konnte. Mit dem Jobcenter sei man aktuell – wie schon seit Jahren – in guten Gesprächen, was die Auswahl geeigneter Bewerber und Bewerberinnen betrifft.

Vor allem für Personen die schon länger nach Arbeit suchen, sei dieses neue Angebot eine tolle Option. „Endlich wieder in den Job zu finden, einer eigenen Arbeit nach zu gehen, das Selbstwertgefühl zu steigern und wieder in die Gesellschaft integriert zu sein“, dieses sind wesentliche Merkmale, wenn es darum geht, Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, so der Oberbürgermeister.

Am liebsten hätte es Heiko Kurzawa, wenn die 100 neu zu vergebenen Stellen an Herner Bürgerinnen und Bürger vermittelt werden könnten. „Mit Hernern haben wir immer gute Erfahrungen gemacht“, so der Geschäftsführer. „Sie sind flexibel und können anpacken“. Flexibel müssen die Bewerberinnen und Bewerber auch sein, denn der überwiegende Einsatzort wird Düsseldorf sein.

„Individuelle Förderung sind hier durchaus möglich“, berichtete Karl Weiß, Geschäftsführer des Jobcenters Herne. Von diesen profitierte auch Ercan Evri (49), einst Opelaner und Langzeitarbeitsloser. Der 49-Jährige konnte sich mit Leihfirmen nicht anfreunden und war bereit, einen neuen Weg zu gehen. „Ich wollte etwas Neues ausprobieren und habe die Chance ergriffen“, erklärte der gelernte Kfz-Mechaniker. Sein Weg führte ihn ins Sicherheitsgewerbe. Nach Abschluss einer dreimonatigen Ausbildung als Sicherheitsfachkraft freut er sich auf seine neue Aufgabe. „Ich habe die richtige Entscheidung getroffen, heute kann ich anderen Menschen helfen. So bin ich zum einen als Mensch gefragt. Aber auch meine Sprachkenntnisse sind von Vorteil“, so der gebürtige Wanner.

Bewerbungen nimmt H2K ab sofort auf den gängigen Wegen (online, Brief, Telefon) entgegen.